Hallo Leute!
Hier kommt mal wieder ein kürzerer Post!
Letzten Samstag hatten wir in Johannesburg leider extrem
schlechtes Wetter - es hat richtig gegossen - und so
mussten wir unseren Trip zum Vergnügungspark
"Gold Reef City" leider abblasen.
Glücklicherweise hat sich meine Kollegin Liane Hocking
meiner angenommen und mir Pretoria gezeigt.
Pretoria ist übrigens - nicht Johannesburg, wie viele
meinen - die Hauptstadt von Südafrika und der Sitz des
Präsidenten Thabo Mbeki.
Über die Union Buildings, dem Regierungsgebäude, in dessen
Vorgarten komischerweise die tunesische
Fußballnationalmannschaft trainiert hat, haben wir uns auf
den Pfad der jungen Geschichte Südafrikas begeben.
Angefangen beim Paul Kruger Haus, dem führenden
Widerstandskämpfer der Buren gegen die britische Besatzung,
über das Melrose Haus, dem Führungsgebäude der Briten (Beachtet
die Unterschiede der Häuser auf den Bildern) ging es zum
Voortrekker Monument. Letzteres Gebäude ist DAS Denkmal der
Afrikaaner (Das sind die europäischen, vorwiegend
holländischen Siedler, die in Cape Town gelandet sind).
Im Monument wird die gesamte Geschichte der Erschließung des
Landes von den Pionieren(Voortrekker) von Kapstadt aus
dargestellt. Dadurch ist mir auch einiges klarer geworden,
wie und warum die schwarze und weiße Bevölerungs so
unterschiedlich sind und warum immer noch Hass zwischen
beiden Seiten herrscht.
Schließlich haben wir den Tag im Montecasino, einem luxuriösen
Hotel, das gleichzeitig ein Kasino und eine Shoppingmall ist
bei italienischem Flair und Pasta ausklingen lassen.
Ansosten gibt es nicht viel Neues. Mein Flug nach Kapstadt ist
gebucht. Ich werde dort von 12. - 18. eine der angeblich
schönsten Städte der Welt erkunden. Auf jeden Fall bin ich
schon sehr gespannt. Glücklicherweise wird mich eine Bekannte
eines Freundes hier, die in Kapstadt wohnt, ein wenig
herumführen.
Die Zeit geht unheimlich schnell herum.
Und für alle, die immer fragen:
Heimweg habe ich nicht...ich genieße die Zeit hier
und kann mich ein wenig - abseits von meinen Zielen und
meiner Routine in Deutschland - treiben lassen.
Natürlich freue ich mich auch wieder auf zu Hause, so
dass ich jetzt schon sagen kann, dass ich dieses Land hier
mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen werde.
Grüße,
Kai
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